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Südamerikanische Rezepte



Arepas


Die südamerikanische Küche ist wie ihre Bevölkerung vielseitig und lässt sich daher oft nur schwer eindeutig zuordnen. Einwanderer aus Europa, Asien oder Afrika haben ihre Rezepte aus der Heimat mitgebracht, die im Laufe der Zeit Einfluss auf die einheimische Küche genommen haben. Bedingt durch die Einwanderer sind sogar Pizza und Pasta inzwischen weit verbreitet, wenn man sie natürlich nicht gerade als typisch einheimische Gerichte bezeichnen kann. Durch die Vielzahl der gut durchmischten Bevölkerungsgruppen gibt es Rezepte, die in mehreren Ländern Südamerikas ähnlich zubereitet oder bezeichnet werden. Für die beiden größten Länder Südamerikas Brasilien und Argentinien haben wir eine eigene Rubrik angelegt. Allgemein wird durch die Rinderzucht vor allem argentinisches Rindfleisch gern verwendet, da es eine sehr gute Qualität besitzt. In einigen Regionen werden vor allem Mais, Reis und Bohnen für die Zubereitung von Gerichten verwendet. Auch pikant gewürzte Kartoffelgerichte wie z.B. Papas Chorridas bereichern den Speiseplan. In Venezuela oder Kolumbien gehören auch gefüllte Teigtaschen oder Maisfladen wie z.B. Arepas oder Empanadas zu den Mahlzeiten. An der karibischen Küste wird die kreolische Küche mit Fischsuppen, Eintöpfen und Meeresfrüchten bevorzugt. Während man in Brasilien die Gerichte z.B. nur sehr leicht würzt, wird die Küche im Nordwesten durch die Verwendung von Chili und anderen schärferen Gewürzen eher pikant. Das Nationalgetränk Chiles und Perus ist Pisco, der aus Trauben gebrannt wird und nicht nur in Peru gerne mit Limonensaft und Zuckerrohrsirup als Longdrink Pisco Sour auf Eis serviert wird. In Chile wird gerne noch ein Eiweiß in den Pisco Sour gemixt.

 




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